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Fragebogen zum Erleben der individuellen Situation
am Arbeitsplatz - Handlungsfelder zur Burnout-Pävention (FESA-HBP)


Pasted Graphic 4Pasted Graphic 5Pasted Graphic 6 „Gesundheit im Job“ Pasted Graphic 6

Den Begriff "Burnout" hat jeder schon gehört: es ist ein Zustand der Erschöpfung, ein sich "ausgebrannt" fühlen. Gleichzeitig ist der Begriff "Burnout" umstritten. Was hingegen klar scheint: Es gibt individuelle Faktoren, die sich auf unsere Gesundheit auswirken. Vier davon sind besonders wichtig im beruflichen Kontext:

1. Social Support: Wer über ein gut funktionierendes soziales Netzwerk verfügt (Freunde und Familie), verfügt i. d. R. auch über zusätzliche Möglichkeiten, mit Anforderungssituationen erfolgreich umzugehen.

2. Persönliche Faktoren: Ein und dieselbe Situation erleben verschiedene Personen evtl. sehr unterschiedlich, abhängig von ihren Persönlichkeitsmerkmalen, Ansichten und Prädispositionen.

3. Arbeitsgestaltung: Die Art, wie gearbeitet wird, wie Prozesse gesteuert und verbessert werden, wirkt sich auf das tägliche Arbeiten stärker aus, als gemeinhin angenommen.

4. Umgang miteinander: Wie Menschen an ihrem Arbeitsplatz miteinander umgehen, wirkt sich wesentlich auf deren Arbeitsverhalten und deren -zufriedenheit aus.

Welcher Faktor für Sie besonders relevant erscheint, zeigt Ihnen unser "Fragebogen zum Erleben der individuellen Situation am Arbeitsplatz - Handlungsfelder zur Burnout-Pävention (FESA-HBP).

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Hier können Sie Ihre Gesundheit im Job gratis testen (Free)

Hinweis:
Bei dieser Version handelt es sich um eine eingeschränkte Free-Version.
Die Pay-Version hat umfangreichere Auswertungsfunktionen!


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Dipl.-Psych. Dr. Marcus Ulbrich zum Thema „Gesundheit im Job“:


„…Liebe Leserin, lieber Leser,

als Coach und Personalentwickler ergibt sich mit der Zeit ein Überblick, welche Themen in Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung aktuell sind. In den vergangenen zwei bis drei Jahren entstand der Eindruck, dass ein Thema an Bedeutung gewinnt: Gesundheit im Job. Wissen Sie von Menschen aus Ihrem beruflichen Umfeld, die mit körperlichen und psychischen Symptomen plötzlich ausfielen? Viele beobachten bei sich selbst solche Symptome: Erschöpfungszustände, Herzrasen, Zittern, Herz-Kreislauf-Störungen, Schlaflosigkeit, Schwindel, Ohnmacht ... Das diese Symptome meist mit einer Auszeit verschwinden, nach der Rückkehr in den Job aber häufig erneut auftreten, läßt vermuten: es hat mit dem Arbeitsalltag zu tun – oder besser: mit dem individuellen Erleben der täglichen beruflichen Situation. Dieser Zustand heißt gemeinhin „Burnout“.

Das unterschiedliche Personen in vergleichbaren Job-Situationen verschieden reagieren zeigt, dass „Burnout“ mit persönlichen Merkmalen zusammen hängt. Jemand, der im Vergleich zu anderen über höhere Ressourcen zur Stress-Bewältigung verfügt, ist weniger anfällig für „Burnout“. Es läßt sich auch beobachten, dass in bestimmten Arbeitsumfeldern besonders viele Menschen „Burnout-Symptome“ zeigen. Demnach sind für die Gesundheit persönliche Faktoren ebenso maßgebend, wie die Gestaltung des Jobs.

Weil wir alle „Beziehungswesen“ sind, kommt ein wesentlicher Aspekt hinzu, nämlich: wie wir als Menschen miteinander umgehen. Ein offener und wertschätzender Umgang mit Kollegen bzw. Mitarbeitern am Arbeitsplatz kann dazu führen, dass Belastungen locker „geschultert“ werden. Umgekehrt kann das Fehlen eines Miteinanders den ganz normalen Job zur Tortur machen. Stellen Sie sich einmal vor was passierte, wenn mit steigenden beruflichen Anforderung der „Beziehungs-Faktor“ auf der Strecke bliebe. Wer anteilnehmende Freunde oder Familie hat , kommt vielleicht noch damit klar. Für die anderen, deren Raum für Privates, möglicherweise auch wegen ihres Jobs, eng bemessen ist, entsteht ein fundamentales Ungleichgewicht. Um es positiv zu formulieren: Eine offene und wertschätzende gelebte Kultur im Unternehmen bzw. der öffentlichen Verwaltung trägt wesentlich zur Gesundheit der Beschäftigen bei.

Für Arbeitgeber ist es von großer Tragweite, dass ihre Leistungsträger die wichtigen Prozesse zuverlässig steuern und regeln. Sowohl Arbeitgeber, als auch Beschäftigte sollten frühzeitig reagieren, sobald sich erste Anzeichen für ein „Burnout-Risiko“ zeigen. Denn bevor Gesundheit und Job in Schieflage geraten, sind die Möglichkeiten noch vielfältig. „Burnout-Prävention“ lautet hier das Stichwort.

Ob es für Sie Handlungsbedarf zur „Burnout-Prävention“ gibt, können Sie mit Hilfe unseres „Fragebogen zum Erleben der individuellen Situation am Arbeitsplatz – Handlungsfelder zur Burnout-Prävention“ (FESA–HBP) gratis testen.

Mit den besten Wünschen

Marcus Ulbrich…“